Daheim

Bahnhofstraße bei LichtEs ist Silvester – oder technisch gesehen bereits Neujahr – und ich gehe inzwischen allein meiner Wege. In knapp drei Stunden wird es hell werden. Es war ein schöner Abend, soviel ist klar. Die anderen sind mit Sicherheit noch nicht daheim. Mein Weg hat sich erst vor wenigen Minuten von dem eines meiner Freunde getrennt. Die Straßen sind wie leer gefegt und leise, aber unerbittlich, fallen kleine, federleichte Schneeflocken vom Himmel, die wir die Stiche kleiner Nadeln auf der Haut prickeln, wenn sie der Wind in mein Gesicht weht. In den letzten Jahren hat diese eine und gleichsam letzte Nacht eines Jahres für mich stark an Bedeutung gewonnen. Nicht, dass ich mir irgendwelche Vorsätze mache – zu schlimm ist das Bewusstsein, diese später doch zu verraten. Nein, etwas anderes hat sich seit Kurzem für mich geändert. Ich sehe diese leeren, mir wie eine Westentasche bekannten, Straßen nun mit anderen Augen. Wenn ich ehrlich mit mir bin, ist es wohl die Brille der Verklärung, mit der ich Fulda, gefühlt mein Fulda inzwischen betrachte.

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Leise Weihnacht?

Jahr für Jahr ist es seit nunmehr geraumer Zeit ein Ärgernis und auch dieses letzte der sogenannten Nuller-Jahre bildete keine Ausnahme. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich auch jedes Jahr wieder meiner Umgebung mit einem Klagelied auf die Nerven gehe, aber wenn man sich nun einmal berufen fühlt…

Gebäude im weihnachtlichen lila NeonStein des Anstoßes ist das Verhalten weiter Teile meiner Mitmenschen, die Vorweihnachtszeit in ein knallig buntes Mehr kitschiger Farben zu verwandeln, die vornehmlich den Zweck haben, Dinge oder Dienstleistungen zu bewerben. Da ist vom adventlichen Geist in traditioneller Auslegung nicht mehr viel zu erkennen. Abgesehen davon wird auch mit den Assoziationen zum Begriff der Weihnacht Schindluder getrieben, wo es eben geht. So werden auf deutschen Weihnachtsmärkten inzwischen auch Weihnachtsbratpfannen verkauft. Ein Schelm, wer da keinen echten Zusammenhang zum Fest der Liebe erkennen kann. weiterlesen

“Ein Weilchen her…” aus:”Schöne Orte

Schöne Orte

Ein Weilchen her…

Fachrichtung Biologie

 

Es ist wohl schon ein Weilchen her, da fahren wir während des Sommerurlaubs auf eine schöne Ostseeinsel .Die Fahrt verläuft, bis auf die üblichen Staus (ohne die sich das Urlaubsgefühl nie so richtig einstellen kann), relativ ereignislos. Die kurze Fahrt mit der Fähre schließt sich, in verständlicher Orientierung nach dem Größeren, dem Gemütszustand der Autobahnfahrt an .Dies tut aber dem Erlösendem Gefühl endlich sein Ziel erreicht zu haben keinen Abbruch .
Im Urlaubsort und heimlicher Insel-Haupstadt angekommen kann man, nach in beschlagnahme der Unterkünfte um 14 Uhr (Ankunft 13 Uhr) , endlich mit der Erkundung des Ortes beginnen .

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Die Einheit und ich

Zwei Wochen ist es nun bald her, dass die  Bundesrepublik – zumindest repräsentativ in der Hauptstadt – den zwanzigsten Jahrestag der Wende gefeiert hat. Genau zwei Wochen ist es noch hin, bis ich meinen zwanzigsten Geburtstag feiern darf. Damit bin ich Teil jener Generation, die in etwa so alt ist, wie unser Heimatland in seiner gegenwärtigen Form. Ist das Grund genug, über die Einheit nachzudenken? Gerade in diesen Tagen bestimmt.

(Photo by _dominic)

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Fiddlers Green-Bugger Off

Sehr amüsantes Video, welches dem unschlagbaren live-Sound sehr nahe kommt.

(by Nobody)

Eine Sache der Einstellung?

Als der Wecker um halb sieben klingelt, will ich nicht wahrhaben, dass schon wieder Montag ist. Doch trotz aller emotionaler Gegenwehr beginnt an der Schule, an der ich mein FSJ ableiste, die Woche. Ich quäle mich aus dem Bett und schleppe mich ins Badezimmer. Dass am Vortag unsere Heizung den Geist aufgegeben hat, ist mir bestenfalls noch im Unterbewusstsein bekannt. Folglich trifft mich der Schock in doppelter Hinsicht, als der eiskalte Wasserschwall aus der Duschbrause auf mich nieder prasselt. Nun sollte man meinen, dass ich danach wenigstens richtig wach bin, was allerdings weit gefehlt ist. Die einzig absehbare Folge ist, dass ich zitternd am Frühstückstisch sitze. Während ich noch fünf Minuten Zeit habe, die Zeitung zu überfliegen, bricht mein Vater bereits auf und wünscht mir vom Flur aus einen schönen Tag. Ich nicke ihm nur zu. Mit haargenau den gleichen Worten verabschiedet mich dann kurz darauf meine Mutter in den anstehenden Arbeitstag.

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Phish – Down with Disease

Zum Einstand gibt’s was auf die Ohren!

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